Hilfe ich bin suchtkrank, ich bin seit Jahren absolut trocken
und bleibe dennoch ein ganzes Leben lang Alkoholiker ! ! !


Der Weg in die Einsamkeit, welchen Weg willst Du gehen?
Seit über fünf Jahren wird diese Webseite sehr oft im Monat aufgerufen, mit einer neu gestalten Webseite
möchte ich mich für die Treue bei allen Bekannten und Freunden, insbesondere bei allen Betroffenen Alkoholkranken
recht herzlich bedanken.
Nun sind es elf Jahre, das ich ein trockenes Leben ohne Alkohol leben darf.
Sicher der Weg war sehr steinig und einige Schwellen mussten überwunden werden.
Nicht jeder Tag war in vergangenen elf Jahren schön, aber mit einem eisernen
Willen und mit einer eisernen Disziplin
sowie auch mit der Verantwortung des eigenem Lebens habe ich es geschafft
Abstinent zu Leben.
In
den ersten Jahren nach der Therapie mussten fiele Hürden übersprungen werden,
denn ich wollte für eine eigene
bessere Zukunft sorgen die nicht jeden Tag zuvor erfreulich waren, so war ich
mir aber bewusst darüber, das ich es aus
innerlicher Kraft und Disziplin schaffen kann, um nicht vor die Hunde zu gehen,
oder gar frühzeitig an einer Alkoholvergiftung
zu sterben. Die dreiwöchige Alkoholentgiftung und anschließender zehnwöchige
Therapie in einer Suchtheilklinik und die
darauf folgende Vergangenheitsbewältigung so wie auch die Aufarbeitung
der vergangenen Jahren waren eine neue
Herausforderung für eine bessere Zukunft. Dieses Phänomen, trocken und Abstinent
zu leben bewegt mich jeden Tag, elf Jahre
ohne einen Tropfen Alkohol und morgens zu erwachen ohne Kater und Kopfschmerzen
und in einen neuen Tag zu starten.
An dieser Faszination möchte ich in meinem ganzen leben festhalten. So ist es
auch, dass es mir ein großes Bedürfnis
ist andere Menschen dazu ermuntern und all diese Alkoholeskapaden zu ersparen.
Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre,
also vor den Jahren 2000 war mehr als beängstigend, immer wieder hatte ich
Alkoholexzesse die mit Kontrollverluste
und mangelte Lebensqualität, sowie auch mit der eigenen Wertschätzung nicht zu
vereinbaren waren.
Ich wollte gar nicht trinken, aber immer wieder überfiel mich der Zwang zum
Trinken und so wurde es zur Dauerstrategie.
Erst als ich im Jahr 2000 mein Hausarzt aufgesucht habe und der mich spontan in
die Entzugsbehandlung in eine Suchtheil - Klinik
einwies und danach zu einer zehnwöchige Therapie, die mit täglichen
Psychotherapien in Einzel oder Gruppengesprächen habe
ich die Notwendigkeit der Therapie begriffen und dennoch erschien es mir wie der
Weg durch die Hölle.
Damals vor elf Jahren, lernte ich als Alkoholsuchtabhängiger das Blaue Kreuz
und deren Selbsthilfegruppen in Berlin
kennen, da ich aber auch sehr neugierig war, besuchte ich auch damals
verschiedene Abstinenzverbände und deren Selbsthilfegruppen.
www.blaues-kreuz.de/berlin-brb
Wie nehme ich die Selbsthilfegruppe für mich an?
Und kann sie mir helfen. ?
Selbsthilfegruppen gehören zur Stabilisierungsphase!
In ganz Deutschland und besonders in Berlin gibt es „Gott sei Dank“ eine ganze
Reihe von Institutionen der verschiedensten
Abstinenzverbänden und Beratungsstellen, die im Grunde alle das selbe
Ziel haben, von seiner Alkoholkrankheit weg zu kommen
und mit der Suchtkrankheit zu leben. Was aber für den einzelnen Betroffenen,
sehr wichtig ist, das er offen mit der Krankheit umgeht
muss und eine Selbsthilfegruppe suchen muss, was soviel heißen soll, man muss
die geeignete Selbsthilfegruppe für sich selbst
suchen und finden. Ich habe das Blaues-Kreuz in Deutschland e.V. für
mich in Anspruch genommen, weil es auch für mich
die geeignete Selbsthilfegruppe war und weil diese Christlich orientiert ist und
ich meinen Glauben zu Gott wieder gefunden habe.
Was ich mit dieser Webseite versuche und bezwecke ist, alkoholabhängige
Betroffene zu motivieren. Ich erfreue mich seit Jahren
und jeden Tag eines neuen Lebens das wieder in geordnete Bahnen gekommen ist.
Ja, ich habe gelernt und hoffe das gelernte
nie zu Vergessen. Die
Methode der Selbsthilfegruppen ist ein Baustein während und nach der Therapie.
Hier werden Erfahrungen, Leidensaustausch und Erlebnisse betroffener Menschen
besprochen.
In Selbsthilfegruppen kommen Menschen zusammen, die unter einem gemeinsamen
Problem leiden, um mit vereinten Kräften etwas zu dessen Überwindung beizutragen.
Definition Gruppenarbeit:
Die Gruppenarbeit ist eine Form der Zusammenarbeit von Menschen, die in ihrer
Arbeits- oder Freizeit ein organisatorisches Konzept finden wollen mit dem Ziel,
Kommunikative oder kooperative Lösungen von Aufgaben zu finden und zu erledigen.
Die größte Gefahr, einen Rückfall zu erleiden besteht nach der Therapie, wenn das
Erlernte vergessen wird. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Alkoholkranker nie mehr gepflegt ein alkoholischen Getränk zu sich nehmen kann. Der Rückfall wäre perfekt der sehr katastrophal ausgehen könnte.
Ehrenamtlicher Suchthelfer
Rolf Erhart
Selbsthilfe Verbände:
-Blaues Kreuz in Deutschland e.V.
-Deutscher Guttempler-Orden e.V.
-Kreuzbund e.V.
-Anonyme Alkoholkrankenhilfe Berlin e.V.
BERECHNUNG DER ALKOHOLMENGE IN GRAMM
Berechnung von Alkoholmenge und Promille
Formel Menge des Getränks in Milliliter mal (Alkoholgehalt in Vol - % geteilt durch 100) mal Gewicht des Alkohols o,8 g / cm (hoch 3)
1 Flasche Alkopop (275 ml, 5,6 Vol - % ) 275 x 5,6:1oo x o,8 = 12,3 Gramm
reinen Alkohol
1 Flasche Bier (33o ml, 4,8 Vol - %) 330 x 4,8:100 x 0,8 = 12,7 Gramm
reinen Alkohol
1Glas Wein (1oo ml, 11 Vol - %) 1oo x 11: 100 x o,8 = 8,8 Gramm
reinen Alkohol
1 Glas Tequilla (2o ml, 38 Vol - %) 20 x 38:100 x o,8 = 6,1 Gramm
reinen Alkohol
BERECHNUNG DER BLUTALKOHOLKONZENTRATION
Alkoholmenge in Gramm geteilt durch (Körpergewicht in kg mal Anteil der Körperflüssigkeit)
Körperflüssigkeit im Körpergewicht
bei Männern: ca. 70%
Körperflüssigkeit im Körpergewicht
bei Frauen: ca. 60%
3 Flaschen Bier ( a 0,3 L., 4,8 Vol - % und 12,7 g reinen Alkohols)
bei einem Menschen mit 7o kg Körpergewicht:
Frau = (3 x12 g) : (7o kg 0,6) = 0,86 Promille
Mann = (3 x 12 g) : (7o kg x 0,7) = 0,73 Promille
Quelle: Blaukreuz-Verlag Lüdenscheid
Geschrieben und erlebt von Rolf Erhart